Sie zählen zu den alten Schweizer Hausmitteln. Es gibt jedoch ältere Funde, die mittlerweile Belegen, dass unsere Urahnen schon vor dem Mittelalter von der Wärmespeicherung der Kirschkerne wussten und diese genutzt haben. Kirschkernkissen werden in der Regel aus zwei natürlichen Stoffen, den Kirschkernen und Baumwolle hergestellt. Nachdem die Kirschkerne gereinigt und getrocknet wurden, können sie in loser Form in Kissen gefüllt werden. Damit die Kirschkerne nicht so leicht verrutschen können, ist es ratsam, mehrere Kammern in das Kissen zu nähen. So passen sie sich den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen und der Anwendung an.
Wer nicht selbst zur Nähmaschine greifen möchte, hat auf dem Markt die Möglichkeit Kirschkernkissen in ganz unterschiedlichen Formen und Größen zu erwerben. Für Kinder gibt es sie sogar in Kuscheltierform. Kirschkernkissen wirken ähnlich wie die Wärmeflasche und können auch überall dort eingesetzt werden, wo die Wärmeflasche der Gesundheit zugute kommt. Der Vorteil des Kissens liegt hierbei aber klar auf der Hand: es kann nicht auslaufen. die Kerne können im weiterlesen »