Der Mondkalender

Bereits in der Steinzeit setzte der Mensch auf eine Art Mondkalendarium, den Lunarkalender. Dieser orientierte sich an den Mondmonaten. 12 Mondmonate ergaben ein Mondjahr, welches im Gegensatz zum Sonnenkalender um 11 Tage kürzer war. Früher richteten sich die Menschen besonders bei der Jagd und der Fischerei nach diesem Kalender. Heute noch findet diese Art des Kalenders Gebrauch. Im Islam und in Asien hält man sich bei religiösen und traditionellen Festen an dem Mond. Jedoch ging die Bedeutung des Lunarkalenders immer mehr zurück.

Seit geraumer Zeit ist besonders im ländlichen Bereich der Mondkalender, der sich an die vier Mondphasen hält, von besonderer Bedeutung. Die Mondphasen ergeben sich aus Neumond, zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond. Bei Neumond sollte man sich um die Neugestaltung der eigenen Wohnung kümmern, eine Umzug planen, neue Freundschaften knüpfen, Pflanzen abschneiden und im Bezug auf die Gesundheit einen Fastentag einlegen. In der Phase des zunehmenden Mondes steht Entspannung am Programm und das Einmachen von Marmelade. weiterlesen »